Mit der Nutzung unserer Dienste/Website erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. Datenschutzerklärung

Erfolgreiches Jahr 2010: GELSEN-NET schreibt weiter schwarze Zahlen

Ausbau des Glasfasernetzes als vorrangiges Ziel

Der regionale Telekommunikationsanbieter GELSEN-NET setzte im Geschäftsjahr 2010 bei intensivem Wettbewerb seinen Erfolgskurs fort. Insgesamt lag der IT-Systemdienstleister mit einem Jahresüberschuss von 346.000 Euro und einem Jahresumsatz von 32,0 Millionen Euro erneut über Plan. Mit rund 70.000 Privat- und Geschäftskunden bleibt GELSEN-NET der zweitgrößte Telefon- und Internetanbieter in der Region nach der Deutschen Telekom AG.

Insbesondere beim Ausbau der Geschäftskundenbeziehungen im Verbreitungsraum Bottrop, Gelsenkirchen, Gladbeck und Herten nimmt GELSEN-NET als Regionalanbieter vor bundesweiten Anbietern einen deutlichen Spitzenplatz ein. „Wir sind mit dem Geschäftsjahr 2010 sehr zufrieden. Trotz Wirtschaftskrise und starker Wettbewerbssituation bundesweit agierender Anbieter schreiben wir auch 2010 weiter schwarze Zahlen“, so die GELSEN-NET Geschäftsführer Thomas Dettenberg und Bernd Mensing.

Als wichtigen Punkt für die Unternehmensentwicklung wertet GELSEN-NET den kontinuierlichen Ausbau des 300 Kilometer langen Glasfasernetzes. Damit ist das Unternehmen auf der „letzten Meile“ nicht mehr auf Leitungen der Deutschen Telekom angewiesen, was Kosten spart und ein wesentlich größeres Leistungsangebot ermöglicht. „Wir bauen als einziges Telekommunikationsunternehmen hier in der Emscher-Lippe-Region aktiv eines der modernsten und schnellsten Datennetze in Europa auf. Mit dem Glasfasernetz können wir heute bereits Bandbreiten von bis zu 2 Gbit/s anbieten.“

Im Rahmen der Glasfaserinitiative von GELSEN-NET wurden im vergangenen Jahr weitere Gewerbegebiete erschlossen, in denen die DSL-Technik aufgrund von Längenrestriktionen nur geringe Bandbreiten ermöglicht. So sind mehrere Unternehmen im Gewerbegebiet an der Willy-Brandt-Allee, zu denen Masterflex und Unicblue zählen, und an der Emscherstraße, wie z. B. das international agierende Logistikunternehmen Loxx Holding GmbH, an das Emscher-Lippe-Glasfasernetz angebunden worden. In enger Kooperation mit dem Schwesterunternehmen Gelsen-Log wurde im vergangenen Jahr der Hafen Gelsenkirchen an das Breitband-Glasfasernetz angeschlossen. Für den wichtigen Wirtschaftsstandort Hafen mit ca. 65 ansässigen Unternehmen und etwa 2500 beschäftigten Mitarbeitern bestand akuter Handlungsbedarf. Mit einem Investitionsvolumen im sechsstelligen Bereich wurden Glasfasern bis in die Gebäude der im Hafen ansässigen Unternehmen verlegt.

„Der Aufbau einer leistungsstarken Infrastruktur ist eine Investition in die Zukunft. In den kommenden Jahren wird die Vielfalt der Anwendungen im Internet insbesondere für Unternehmen drastisch zunehmen. Onlinebasierte Geschäftsprozesse sind bereits heute für viele Firmen eine wirtschaftliche Notwendigkeit. In Zukunft werden immer mehr Unternehmen auf eine derartige kosten- und zeitoptimierende Technik setzen, wodurch der Bandbreitenbedarf noch stärker steigen wird“, prognostizieren Dettenberg und Mensing. „Konkrete Beispiele von Unternehmen oder Krankenhäusern aus der Region sind u. a. sowohl der Datenaustausch zwischen verschiedenen Firmenstandorten, die Termin- und Warenüberwachung im Speditionsgeschäft, als auch der Einsatz von Videokonferenzen in HD-Qualität, damit Fachärzte Informationen und Befunde austauschen oder sogar Fortbildungsmaßnahmen mit enormer Zeitersparnis abhalten können. Sämtliche dieser Anwendungen brauchen vor allem eins: schnelle, sichere und leistungsfähige Netze. Aus diesem Grund setzen wir auf Glasfaser“, so Dettenberg und Mensing weiter.

Bei GELSEN-NET arbeiten derzeit 180 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Hinzu kommen siebzehn Auszubildende. Der von der IHK Münster geprüfte und nach dem Berufsbildungsgesetz anerkannte Ausbildungsbetrieb bildet fünf Ausbildungsberufe aus.


14.06.2011
Verantwortlich im SdPR. ist GELSEN-NET

Zurück